Ab Ende kommenden Jahres, spätestens aber ab 2027, dürfte die Kanalbrücke in Mauritz, die über die Warendorfer Straße führt, für den Autoverkehr zum Nadelöhr und für den Zugverkehr sogar zum Bremsklotz werden. Wie die Westfälischen Nachrichten recherchierten, werden die Gleise ausgebaut und die Eisenbahnbrücke südlich der Warendorfer Straße abgerissen. Hintergrund ist der seit einigen Jahrzehnten geplante Ausbau des Dortmund-Ems-Kanal für Riesenschiffe. So muss die Brücke verlängert werden, weil der Kanal verbreitert werden soll.
Die RB 67, der „Warendorfer“, wird spätestens in 2027 für längere Zeit Münsters Hauptbahnhof nicht mehr erreichen. Die Eisenbahnbrücke in Mauritz muss abgerissen und erweitert neu gebaut werden.(Fotos: Werner Szybalski)
Die Westfälischen Nachrichten schrieben Anfang Juni diesen Jahres: „Im Anschluss wird der Oberbau, also Schienen, Schotter und Schwellen, auf der neuen Eisenbahnbrücke hergestellt. Nach Abschluss der Arbeiten soll die neue Brücke laut DB eine Stützweite von 59 Metern besitzen.“ Die DB InfraGo, die für die Bahninfrastruktur zuständig ist, will die komplette Sperrung der Linie zwischen Münster und Telgte zeitlich möglichst gering ausfallen lassen. Erreicht werden soll dies unter anderem durch den regulären Zugverkehr nicht störende Nachtarbeit an dem Gleis.
SEV von Münster bis nach Telgte?
Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Auftraggeber im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Münsterland, dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), kommt eigentlich aus den Erfahrungswerten nur Schienenersatzverkehr (SEV) für den NWL in Frage. Bei der laufenden viermonatigen Sperrung der Bahnstrecke der RB 64 in Metelen zwischen Burgsteinfurt und Gronau – wegen Neubaus einer kleinen 150 Jahre alten Eisenbahnbrücke über die Vechte – werden auch Busse im SEV eingesetzt.
VCD: „Einschränkungen für Fahrgäste gering halten“
Thomas Lins, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Münsterland, und regelmäßiger Fahrgast in der RB 67 reagierte auf diesen WN-Bericht: „Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Wie wäre es, während der Bauphase mit einem provisorischen Bahnendhaltepunkt in Münster an der Ecke Mondstraße / Warendorfer Straße oder zumindest am alten Haltepunkt in Handorf? Der Schienenersatzverkehr wäre deutlich kürzer und gleichzeitig wäre ein Anschluss an den Stadtbusverkehr in Münster gegeben.“
Das private Grundstück im Eck zwischen Warendorfer und Mondstraße wird schon Mal von Ausstellern genutzt, die dort ihre Zirkuszelte aufschlagen. So könnte es durchaus möglich sein, dass südlich der Bahnstrecke und westlich der Mondstraße auch ein temporärer Bahnsteig errichtet werden könnte, dessen Zu- und Abgang für die Fahrgäste über die Mondstraße – direkt an der Fußgänger:innenampel – erfolgen könnte.
Links neben der RB 67, hier auf dem Weg nach Telgte, könnte ein temporärer Bahnsteig gebaut werden.
Angesichts der an dieser Stelle gut ausgebauten Infrastruktur (vier Bushaltestellen in drei Richtungen) für Stadt- und Schulbusse könnte vielleicht sogar auf den üblichen SEV verzichtet werden, weil die städtischen Linien 2 und 10 auf der Warendorfer verkehren und die in 250 Meter Entfernung befindliche Haltestelle Tannenhof von der Linie 11 bedient wird. Direkt an der Mondstraße in unmittelbarer Nähe zum Gleis ist zudem eine Haltestelle für den Schüler:innenverkehr.
Genug Platz für die wartenden Züge
Die Fläche (im Bildoben links des Gleises) ist zudem lang genug, um so westlich der Mondstraße den Zug warten zu lassen, bis er wieder zurück in Richtung Rheda rollen darf. Ein Bahnsteig könnte mit Bühnen- oder Gerüstbaumaterialien und der dabei verwendeten Technik errichtet werden, so dass sogar Witterungsschutz für wartenden Fahrgäste nicht nur reines Wunschdenken wäre.
Den Vorschlag von VCDler Thomas Lins in der beschriebenen Art und Weise umgesetzt, hätte für die Fahrgäste Charme und wäre natürlich ein Novum in der Bahngeschichte der Stadt Münster. Bislang wurden in solchen Fällen bei Vollsperrung immer gleiche Lösungen gefunden: stumpf fuhr der Bus ab dem letzten Haltepunkt oder Bahnhof vor der Baustelle los. Endstation des SEV war immer das temporär nicht mehr erreichbare Ziel der Bahnstrecke.
Noch immer keine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung
Im März 2022 stellten der Ernährungsrat Münster, Münster isst veggie und das Aktionsbündnis Pestizidfreies Münster gemeinsam einen Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW, in dem sie „Gesundheitsfördernde und nachhaltige Kita- und Schulverpflegung“ forderten. „Vor drei Jahren haben wir den Antrag zur nachhaltigen Kita- und Schulverpflegung gestellt. Allein in Münster werden täglich 11.000 Essen ausgegeben und die Auswirkungen auf die Klimabilanz ist enorm. Da unser Antrag bis heute nicht bearbeitet wurde, wollen wir den Druck erhöhen und vor der kommenden Ratssitzung demonstrieren“, ruft Katharina Geuking von Münster isst veggie sowie Ratsfrau der Partei Die Linkezur Kundgebung am Mittwoch (2. Juli 2025) um 14.30 Uhr auf dem Prinzipalmarktauf.
Gemeinsam mit Boris (im Hintergrund) wollen sie am Mittwoch mit einer Demonstration vor der Ratssitzung Druck auf Verwaltung und Politik ausüben, damit ihr drei Jahre alter Antrag an den Rat endlich bearbeitet wird. (Fotos: Standbilder aus dem Demoaufruf der Initiator:innen)
Faire, ökologische, regionale und gesunde Verpflegung
Mit ihrem Begehren möchten die drei Bündnisgruppen erreichen, dass in Münster nur faire, ökologische, regionale und gesunde Verpflegung in Kitas und Schulen ausgegeben werden. Auf ihrer Webseite verdeutlicht die Gruppe Münster isst veggie: „Die Stadt Münster hat sich verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden. Sie ist »BioStadt« und »Fairtrade Town«. Doch was passiert wirklich? Seit über zwei Jahren liegt der Stadt eine fundierte Bürgeranregung zur gesundheitsfördernden und nachhaltigen Kita- und Schulverpflegung vor – es gab keine politische Beratung, keine Beschlüsse und keine ersten Schritte zur Umsetzung.“ Interpretiert wird das kommunale Handeln als „Zeichen der Ignoranz gegenüber zivilgesellschaftlichem Engagement“ – es sei ein klimapolitisches Versagen auf Ansage.
Warum wird protestiert?
In Münster würden täglich 11.000 Essen in Kitas und an Schulen ausgegeben. Die Stadt habe deshalb die direkte Möglichkeit etwas für „gesunde Kinder und echten Klimaschutz“ zu tun. Dabei wird betont, dass Ernährungspolitik zugleich Klimapolitik sei: „Die weltweite Tierhaltung verursacht rund 33 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen – mehr als der gesamte Verkehrssektor! Durch pflanzenbetonte und bio-zertifizierte Mahlzeiten könnten allein in Münster täglich Tonnen an CO² eingespart werden.“
Deshalb geht das Bündnis am Mittwoch mit ihrer Forderung an die Öffentlichkeit, dass beim Kita- und Schulessen in Münster ein 50-prozentiger Bio-Anteil sofort eingeführt werden müsse. Perspektivisch soll das gesamte Angebot so werden. „Münster halte am Minimalziel von 20 bis 30 bio fest“, kritisiert das Bündnis. Das sei „mutlos, unambitioniert und nicht zukunftsfähig.“
Andere handeln – Münster sähe Hürden
Während andere Städte längst handeln würden, die Antragsteller sehen Freiburg, Essen oder Kopenhagen als vorbildlich an, würde sich Münster hinter „komplexen Zuständigkeiten“ und „vergaberechtlichen Hürden“ verschanzen. Seit über zwei Jahren würde nicht einmal der Wille gezeigt, die Vorschläge aus dem Bürger:innenantrag überhaupt im Rat der Stadt Münster zur Sprache zu bringen. Das einzige, was passiere, passiere hinter den geschlossenen Amtsstubentüren der Verwaltung, die weiter nur prüfe. Die Kritik: „Es gibt keine gesicherten Zeitpläne, keine öffentliche Beteiligung, keine Transparenz.“
Zeit zum Handeln
Ernährungsrat Münster, Münster isst veggie und das Aktionsbündnis Pestizidfreies Münsterrufen alle Umweltgruppen, Ernährungsinitiativen, Elternvertretungen und engagierten Bürger:innen zum Protest gegen das klimapolitische Zögern der Stadt Münster am Mittwoch vor der Ratssitzung zu protestieren.
Forderungen des Bündnisses: Sofortige politische Beratung und Entscheidung zur vorliegenden Bürgeranregung. Ein verbindliches Leistungsverzeichnis für gesunde, faire und klimafreundliche Verpflegung – mit konsequenten Kriterien für Bio, Regionalität, Saisonalität und Tierwohl. Eine Verpflichtung zur schrittweisen Anhebung des Anteils fair gehandelter und ökologischer Produkte. Konsequente Umsetzung der DGE-Ernährungsstandards, insbesondere weniger Fleisch, mehr pflanzliche Vielfalt. Eine Koordinierungsstelle, die Verantwortungen bündelt und Qualität sichert, sowie einen runden Tisch „Schul- und Kitaverpflegung“, der die Umsetzung unterstützt und sicherstellt.
SPD begrüßt Investitionen in Berufskolleg und gute Ausbildung
„Die Stadt Münster investiere viel Geld in die Weiterentwicklung ihrer Berufskollegs. So werde das Anne-Frank Berufskolleg baulich erweitert“, macht die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster in einer Pressemitteilung deutlich. Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD Fraktion, erklärte: „Eine dringend notwendige Maßnahme, nachdem das ESPA-Kolleg und das Anne-Frank-Berufskolleg 2017 zusammengeführt und schulinterne Herausforderungen gemeistert werden mussten. Das sind gute Perspektiven für die Weiterentwicklung der beruflichen und schulischen Bildung in unserer Stadt und damit für die jungen Menschen.“
Sechsfachsporthalle für Schulen und Vereine
An der Manfred-von-Richthofen-Straße soll das bestehende Gebäude zu einer modernen Bildungseinrichtung umgebaut und erweitert werden. Des Weiteren schlage die Stadtverwaltung vor, das Gebäude des Hans-Böckler-Berufskollegs energetisch zu sanieren und es so fit für die Zukunft zu machen. Ebenfalls auf dem Gelände des Hans-Böckler-Berufskollegs soll die marode Sporthalle abgerissen werden. An diesem Ort soll eine neue Sechsfachsporthalle entstehen, die den Schulen und Vereinen im Viertel zur Verfügung steht.
„Der gravierende Sportunterrichtsausfall an den Schulen im Ostviertel wird dadurch deutlich verringert“, so Doris Feldmann. „Durch diese städtischen Investitionen schaffen wir gute Voraussetzungen für eine berufliche Aus- und Weiterbildung vieler junger Menschen. Mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu motivieren, leistet einen zentralen Beitrag, um dem gravierenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Berufliche Qualifizierung ermöglicht es den Arbeitgebern, die Fachkräfte von morgen an sich zu binden und ebnet Jugendlichen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, unsere städtischen Berufskollegs die Zukunft fit machen“, unterstreicht Stephan Brinktrine, Oberbürgermeisterkandidat der SPD Münster.
Matthias Engels, Maike Frie, Alfons Huckebrink und Frank Lingnau lasen am Donnerstagabend (26. Juni 2025) in der Stadtteilbücherei am Hansaplatz aus der Anthologie „Mehr als Kirche, Kohle, Kiepenkerl – 1250 Jahre Westfalen“. Dabei trug nur die Münsteranerin Maike Frie einen eigenen Text („Neuland“) aus dem bei Elsinor Verlag für Longinus in Coesfeld erschienenen Buch vor, dass in der VIELFALT!-Ausgabe vom 2. Mai diesen Jahres von uns rezensiert worden ist.
Katja Angenent (2.v.l.) moderierte den Abend an dem Frank Lingnau (l.), Maike Frie, Matthias Engels und Alfons Huckebrink (r.) lasen. (Fotos: Werner Szybalski)
Die Herausgeber:innen, zu den oben genannten Dreien kommt noch Katja Angenent hinzu, die humorvoll durch den kurzweiligen literarischen Abend führte, gaben anlässlich des 1250-jährigen Jubiläums des Landes Westfalen mit der Regionalgruppe Münsterland des Verbandes der deutschen Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW im Frühjahr das 280 Seiten starke Buch heraus. Es beinhaltet Lyrik und Prosa aus und über Westfalen.
Hermannsdenkmal, Speckbrett und Heimatliebe
Die einzelnen Beiträge sind chronologisch vom achten Jahrhundert bis in die Zukunft (2068) geordnet. „Die Zeitfestsetzung haben wir allein den Autor:innen überlassen“, plauderte Katja Angenent aus dem Nähkästchen der Buchproduktion.
Zunächst trug Frank Lingnau Gedichte von Eline Menkes („Der Butterhund“), Mark Monethas („Hermannsdenkmal“) und Jürgen Flenkers Hommage an die Droste-Hülshoff („die abgerungenen stunden“) vor.
Anschließend las Matthias Engels die Kurzgeschichte „Service mit blauen Streublümchen“ von Cornelia Ertmer, Maike Frie ihre Geschichte rund um die Münstersche Sportspezialität „Speckbrett“ und abschließend trug Alfons Huckebrink „Heimatliebe“ von Dorothea Kemper vor und erklomm damit den literarischen Höhepunkt des Abends.
Maike Frie, Autorin aus Münster, las ihr Prosastück „Neuland“ vor.
Zum Abschluss der ersten Trainingswoche trat der Zweitligist SC Preußen Münster am Samstag (28. Juni 2025) beim Westfalenligisten SC Westfalia Kinderhaus an. Die Adlertäger aus dem Süden der Stadt feierten im Norden Münsters einen unangefochtenen 5:0 (4:0)-Sieg. Alexander Ende, neuer Trainer der Preußen, konnte mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden sein. Einzig die Verletzung von Oscar Vilhelmsson kurz vor der Halbzeitpause trübte die Stimmung im SCP-Staff. Am Ende der zweiten Übungswoche steht am kommenden Sonntag (6. Juli 2025, Takko-Stadion Telgte, 15 Uhr) das zweite Vorbereitungsspiel an. Gegner ist der Drittligist SC Verl, der bisherige Arbeitgeber des Preußen-Coaches.
Preußen-Stürmer Etienne Amenyido (M.) legte los, als könne er seinen Stammplatz für die im August beginnende Zweitligasaison in den ersten Testspielminuten klar machen. Er erzielte gleich zwei Treffer (3. und 6. Minute) beim Gastgeber SC Westfalia Kinderhaus. (Fotos: Werner Szybalski)
Amenyido zeigt Torhunger
Insbesondere der schnelle SCP-Mittelstürmer Etienne Amenyido ließ in den ersten 15 Minuten die Gastgeber nahezu verzweifeln. Der 27-Jährige war einfach zu schnell für die Abwehr des Westfalenligisten Kinderhaus. Bevor der gebürtige Ostwestfale und dreifache Nationalspieler des Togo, schon in der 4. Minute Zählbares produzierte, setzte nach einem Ballverlust der Preußen der Kinderhauser Semih Dağlar eine Schnuppermarke. Der gebürtige Münsteraner – natürlich mit Preußen-Vergangenheit in der Jugend – gab den ersten Torschuss der Partie ab. Preußens junger Keeper Paul Ervens, der jüngst von Alemannia Aachen an die Hammer Straße gekommen ist, hatte aber keine Mühe den Ball zu fischen.
Nach dem Abwurf des 17-Jährigen ging es ganz schnell – für die Westfalia zu schnell. Ein Passverlängerung auf den linken Flügel, wo der aufgerückte Verteidiger Luca Bolay mit dem Arbeitsgerät bis auf Strafraumhöhe durchmarschierte. Seine Flanke fand den in Pflichtspielen für die Preußen bislang noch torlosen Etienne Amenyido, der cool zur Preußenführung (4.) vollstreckte.
Zwei Minuten später steckte Marvin Schulz den Ball zentral durch. Amenyido ließ die Gegenspieler im Strafraum stehen und den Westfalia-Keeper Fenker alt aussehen – 2:0 nach sechs Minuten. Drohte dem Sechsligisten, immerhin die fünftbeste Mannschaft in der Domstadt, ein Debakel?
Westfalia stabilisiert sich
Obwohl nach den ersten Minuten die Gastgeber endlich ins Spiel fanden und gegen das sehr auf Breite mit schnellen Pässen in die Spitze angelegte Preußen-Spiel besser wurden, gelang den Profis früh das dritte Tor. Charalambos Makridis hatte sich zentral durchgetankt und schloss flach und hart ab, aber der Ball prallte vom rechten Torpfosten zurück in die Mitte des Fünfer. Dort erlief Marvin Schulz den Ball und schob ihn in Abstaubermanier in die Maschen (13.).
Nun konzentrierte sich der Gast von der Hammer Straße auf die „Box“. Immer wieder versuchten es die Adlerträger durch die Mitte vor dem Westfalia-Tor, doch SCW-Keeper Leonhard Fenker oder seine Vorderleute waren zur Stelle. Nach einem Befreiungsschlag hatte in der 23. Minute Semih Dağlar seine zweite gute Einschussmöglichkeit für die Gastgeber. Diesmal zielte der ehemalige Profi der Sportfreunde Lotte aber zu hoch. In dieser Ruhephase im Preußenspiel kamen die Gastgeber sogar zu ihrer ersten Ecke. Der Eckstoß kam scharf vor den Kasten des jungen Preußen-Keepers, der aber eben sowenig eingreifen konnte wie die Feldspieler. Der Ball flog an „Mann und Maus“ vorbei.
Jorrit Hendrix (am Ball) zog im Mittelfeld nicht nur die Fäden, sondern zeigte durchaus auch individuelle Klasse.
Pressing des SCP lässt nach
Nach der Ecke bleiben die Kinderhauser frech. Einen Kopfball von Fabian Witt kann der Preuße Jano Ter Horst aber vor der Linie klären. Im Gegenzug hatte Amenyido eine Chance, doch den gefühlvollen Schlenzer klärt Fenker zur Ecke. Weiterhin ist das Sportgerät fast ausschließlich in den Reihen der Gäste unterwegs. Sie haben auch einige Chancen, denen aber die Präzession im Abschluss fehlt. Deshalb gibt es häufig Abstoß vor dem Tor der Hausherren. Was gegen Ende des ersten Durchgangs auffällt, ist dass die Preußen nicht mehr ganz so hoch pressen und dabei kaum noch bis zum Fünf-Meter-Raum der Westfalia vorlaufen.
Pech hatte Preußens Neuzugang Oscar Vilhelmsson kurz vor der Pause. Er jagte einem Ball nach, den er auf der Torauslinie erreichte, fiel dabei aber und knallte mit dem Hinterkopf an den Metallzaun, der die Große Wiese sichert. Die blutende Wunde musst getackert werden und die Preußen brachten ihren Neuen zur Untersuchung in die Uniklinik. Derweil nutzte Kinderhaus die Schrecksekunde der Gäste und tauchte – erneut durch Dağlar (45.+1) und erneut erfolglos im Abschluss – vor dem Preußen-Tor auf.
Wie schon in vor dem 3:0 setzte sich erneut Charalambos Makridis stark durch, bedient im gegnerischen Strafraum Jorrit Hendrix (45.+2). Der hat keine Mühe von halblinks zum 4:0-Pausenstand einzuschießen.
Am Hinterkopf getackert, muss Neuzugang Oscar Vilhelmsson (M.) die Große Wiese in Richtung Uniklinik verlassen, wo er untersucht wurde.
Zweite Hälfte ohne Höhepunkte
Die Preußen wechselten komplett durch, so dass viele Spieler er Reserve zum Einsatz kamen. Die Fans, insbesondere die jungen Preußenanhänger:innen, freuten sich das 45 Minuten lang Marc Lorenz direkt vor der Haupttribüne rauf- und runter rannte. Ansonsten häuften sich die Fehlpässe auf beiden Seiten, der SC Westfalia Kinderhaus wechselte im weiteren Verlauf ebenfalls viel durch, Dağlar (70.) ließ auch seine vierte Möglichkeit aus, die leichten Fehler in allen Mannschaftsteilen nahmen zu, blieben aber bis auf die 77. Minute, als Lars Lokotsch, Neuzugang aus Verl, seinen Premierentreffer für Preußen erzielte, grundsätzlich ohne Folgen – 45 Minuten Sommerfußball auf der Großen Wiese.
Zufriedener Preußen-Trainer
Auf der Webseite der Adlerträger zeigte sich Trainer Alexander Ende durchaus zufrieden mit dem ersten Testspiel: „Es waren gute Sequenzen und schön heraus gespielte Tore dabei, auch das Passtempo haben wir phasenweise schon in die Richtung gelegt, wie wir uns das vorstellen. Wir haben aber auch zu viele einfache Fehler gemacht, nach Ballgewinnen die Bälle zu schnell wieder hergegeben. Das wird dann extrem gefährlich und auch sehr anstrengend. Aber das war mit der neuen Formation und den neuen Mitspielern auch so zu erwarten. Großen Respekt auch an die Jungs aus der U 23, die eingesprungen sind und hier richtig Gas gegeben haben“, fasste Ende nach Schlusspfiff zusammen und war vor allem mit der Einstellung der Spieler absolut einverstanden: „Es war ein erster Aufgalopp – nicht mehr und nicht weniger. Die Jungs haben insgesamt sehr viel investiert, das hat mir richtig gut gefallen.“
Der Schlusspfiff war kaum verklungen, als Preußens Lokalmatador Marc Lorenz von jungen Fans bestürmt wurde.
STATISTIK Aufstellung 1. Halbzeit: Paul Ervens – Leon Tasov, Jano Ter Horst, Mikkel Kirkeskov, Luca Bolay – Jorrit Hendrix, Marcel Benger, Marvin Schulz – Charalambos Makridis – Etienne Amenyido, Oscar Vilhelmsson (44. Malik Batmaz). Aufstellung 2. Halbzeit: Paul Ervens – Melih Sayin, Torge Paetow, Lukas Herb, Marc Lorenz – Marvin Benjamins, Rico Preißinger, Tidiane Gueye – Till Hausotter – Lars Lokotsch, Malik Batmaz. Tore: 0:1, 0:2 Amenyido (4., 6.), 0:3 Schulz (13.), 0:4 Hendrix (45.), 0:5 Lokotsch (75.). Schiedsrichter: Lasse Lütke-Kappenberg. Assistenten: Philipp Werner-Krestel, Sebastian Hundt. Stadion: Große Wiese Kinderhaus. Zuschauer:innen: 1400 (ausverkauft).
„Ich habe angesichts des Beitrages in der ARD-Sendung Panorama schon Sorgen, dass bei meinem Vermieter alles glatt läuft, wenn bald auch meine Wohnung auf Wärmepumpenversorgung umgestellt wird.“ Wolfgang Schmitt aus Gievenbeck, Mitglied der LEG-Mieter:innen-Initiative Münster, hat in den vergangenen Jahren manchmal zweifelhafte Erfahrungen mit seinem Düsseldorfer Vermieter gemacht. Deshalb horchte der Mieter auf, als LEG und Münster am 19. Juni diesen Jahres im ARD-Politmagazin „Panorama“ zum Thema gemacht worden war.
Wolfgang Schmitt, LEG-Mieter in der Schreiberstraße in Gievenbeck, ist angesichts der beiden neuen großen Wärmepumpen vor seiner Wohnung ziemlich besorgt, dass die Geräte eine teure Angelegenheit werden könnten. (Foto: Werner Szybalski)
LEG: Vermarktung grüner Branchenlösungen
In einer Presseveröffentlichung hatte die LEG Immobilien SE am 31. März diesen Jahres deutlich gemacht, dass sie eine „Nachhaltigkeits-Strategie 2030 mit klarem Fokus auf kosten- und emissionseffizienter Dekarbonisierung sowie Vermarktung grüner Branchenlösungen“ besitze. Da ihre bisherigen Geschäftsmodelle unter anderem mit weiterem Zukauf von Wohnungen, Neubau von Wohnungen und Modernisierung des Altbestandes nicht mehr die gewünschten Renditen erreicht werden könnten, verlagerte das ehemalige gemeinnützige und im öffentlichen Besitz befindliche Wohnungsunternehmen, inzwischen nach Vonovia das zweitgrößte seiner Art in Deutschland, seine Geschäftsfelder.
Die nun seit knapp drei Monaten öffentliche Strategie mit nachhaltigen und grünen Lösungen, weist allerdings Merkmale auf, die sich immer wieder in den Geschäftspraktiken der LEG finden und sich sehr nah an der Grenze der Legalität bewegen.
Mieter:innen-Initiative mahnt genaue Abrechnungskontrolle an
Wolfgang Schmitt kennt aus eigener Erfahrung und als Initiativen-Mitglied diese Vorgänge. Nicht erreichbare, teure Hauswarte, ungerechtfertigte Mietaufschläge auf den Mietspiegel, unberechtigte Mieterhöhungen oder unklare Positionen in der jährlichen Nebenkostenabrechnung gehören dazu. Allen gemeinsam ist, das die Mieter:innen zu Gunsten der LEG zu hohe Zahlungen zu tätigen haben – zumindest, wenn sie sich nicht dagegen wehren.
Deshalb ist Schmitt auch hellhörig geworden, als deutlich wurde, dass nicht der Klimaschutz für die LEG Antriebsfeder für die Umrüstung von Gasthermen auf Luft-Luft-Wärmepumpen ist, sondern eine neue Marktstrategie des Unternehmens. Diese richtet sich gegen die eigenen Mieter:innen. Sie sollen, wie es nach dem Panorama-Bericht aussah, durch hohe, nicht wirklich nachvollziehbare Grundgebühren extrem finanziell belastet werden. Von Heizkosten, die sich sogar mehr als verdoppeln könnten, war die Rede. Schmitt: „Ausgenommen zu werden, ist das Letzte, was wir angesichts der notwendigen Energiewende brauchen!“
Im März diesen Jahres erschien im Wuppertaler Peter Hammer Verlag die überarbeitete Neuausgabe des Buches „Afrika – Geschichte und Vielfalt eines Kontinents“. Am Dienstagabend (24. Juni 2025) stattete der Autor Lutz van Dijk, der in der Neufassung seines Werkes viele afrikanische Stimmen zu Wort kommen ließ, Münster einen Besuch ab. Im VHS-Forum – vor voll besetzten Zuhörer:innenplätzen – berichtete der abwechselnd in Amsterdam und einem Township in Kapstadt lebende deutsch-niederländische Lehrer, Journalist, Autor und Menschenrechtler aus seinem Leben und Wirken.
Autor Dr. Lutz van Dijk (l.) und die Mitautor:innen Maimuna Bojang und Dr. Moustapha Diallo sprachen im VHS-Forum in Münster über Themen aus der Neuauflage des van Dijk-Werkes „Afrika – Geschichte und Vielfalt eines Kontinents“. (Fotos: Werner Szybalski)
Stimmen aus Afrika nach Münster holen
Direkt vor Beginn der Veranstaltung mit Lutz van Dijk, also kurz bevor Dr. Anna Stelthove-Fend die Gäste begrüßte, konnte die Redaktion der Sprecherin des 2020 gegründeten Vereins „Afrikanische Perspektiven“ zwei Fragen stellen: Warum soll ich mich in Münster für Afrika interessieren? Was zeichnet die afrikanische Perspektive aus? „Warum nicht?“, konnte Stelthove-Fend die erste Frage offensichtlich gar nicht nachempfinden, um auf die zweite aber differenziert und ausführlich zu antworten. Im Kern geht es ihr und den anderen Vereinsmitgliedern darum, den Horizont und damit auch die Sichtweise der Menschen zu ändern. Dazu holt der Verein regelmäßig Stimmen aus Afrika nach Münster. So könne der Blick afrikanischer Menschen auf Europa, Deutschland und natürlich auch Münster von den hier Lebenden leichter verstanden und nachvollzogen werden.
Dr. Anna Stelthove-Fend vom Verein „Afrikanische Perspektiven“ Münster begrüßte die Gäste und Podiumsteilnehmer:innen im VHS-Forum.
Die Welt aus anderen Blickwinkeln betrachten
Bei der Begrüßung des überwiegend weiblichen Publikums im Saal, den Mitarbeiter:innen der zehn, elf im Saal sich präsentierenden Initiativen, die sich mit einzelnen Ländern in Afrika beschäftigen, und des Autors van Dijk sowie seiner Co-Autoren Dr. Moustapha Diallo und Maimuna Bojang, die beide auch mit Beiträgen im neu aufgelegten Buch „Afrika“ vertreten sind, ließ Anna Stelthove-Fend den Blick durch die Reihen gleiten. Schließlich stellte sie fest: „Es ist heute schon so etwas wie ein kleines Familientreffen.“
Lutz van Dijk Vor fast 70 Jahren wurde der deutsch-niederländische Autor und promovierte Pädagoge Lutz van Dick, der seit 1992 Lutz van Dijk heißt, in West-Berlin geboren. Er arbeitete zunächst als Lehrer an einer Sonderschule in Hamburg, später dann auch als Autor. Nach seiner Promotion 1987 im Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg (Thema „Oppositionelles Lehrerverhalten 1933–1945“) befasste er sich in seinem schriftstellerischen Werk mit Nationalsozialismus und Homosexualität sowie der Verbindung der beiden Themen. Im Anne-Frank-Haus in Amsterdam war Lutz van Dijk als Lehrer in der Lehrerausbildung tätig. 2009 hatte er die Poetik Ehren-Professur an der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg inne. Seit 2018 veröffentlicht van Dijk auch Kinderbücher. Seine preisgekrönten Jugend- und Sachbücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seit 2001 lebt und arbeitet van Dijk auch in Südafrika. Anfang 2001 gründete er gemeinsam mit der Südafrikanerin Karin Chub und weiteren Aktivist:innen in einem Township bei Kapstadt die Stiftung „Hokisa“ (Homes for Kids in South Africa), die Aids-Waisenkinder unterstützt. 2014 wurde Lutz van Dijk als „Bürger des Jahres in Südafrika“ geehrt. 2023 erhielt er für sein Lebenswerk den Stonewall-Menschenrechte Preis. Er lebt heute in Amsterdam und Kapstadt und hat die niederländische Staatsangehörigkeit angenommen.
Sodann übergab sie das Wort an den Autoren Lutz van Dijk, der mit seinem jüngst neu aufgelegtem Buch es ermögliche, so Anna Stelthove-Fend, Afrika, aber damit auch die Welt, aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Überwiegend im Gespräch mit dem Publikum und seinen beiden Begleiter:innen auf der Bühne warf Lutz van Dijk immer wieder Spotlights auf Einzelthemen aus seinem Werk, dass nach seiner Aussage „zu 60 oder gar 70 Prozent aus neuen Texten gegenüber der Erstveröffentlichung bestehe.“
Afrika – Geschichte und Vielfalt eines Kontinents Neu erzählt mit afrikanischen Stimmen. Afrika – mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt – ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom „schwarzen Kontinent“ klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich aktuelle Entwicklungen zum Thema: von der Rolle Chinas über den arabischen Frühling, Boko Haram und Migration bis hin zu internationalen Bewegungen wie „Black Lives Matter“. Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen: Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika menschlich und lebendig – das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe des Standardwerks. Mit einem Vorwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Pressestimmen: Tim Neshitov in der Süddeutschen Zeitung: „Lutz van Dijk zeigt auch ein anderes, selbstbewusstes und optimistisches Afrika.“ Sabine Sütterlin in der Neuen Zürcher Zeitung: „Gehört in jedes Bücherregal!“ Renate Grubert im Eselsohr: „Hohe Erzählkunst und die Vielfalt der Sichtweisen lässt Afrika zu einem Standardwerk werden, zu einem geografisch-politischen Handbuch mit literarischem Touch.“ Dr. Lutz van Dijk: Afrika – Geschichte und Vielfalt eines Kontinents; Wuppertal; Peter Hammer Verlag; überarbeitete Neuausgabe 2025; 360 Seiten; 25 Euro; ISBN: 978-3-7795-0768-0;ab 12 Jahre; leider nicht in der Stadtbücherei Münster ausleihbar.
Ein Arzt für 40.000 Menschen
Van Dijk riss die Probleme auf dem Afrikanischen Kontinent an. So beklagte er die mangelhafte medizinische Versorgung in verschiedenen Staaten. „Ein Arzt für 40.000 Menschen. In Europa undenkbar; im aktuellen Afrika Realität“, so der Autor. Er verwies auf Ghana, ein Land so groß wir das Vereinigte Königreich mit über 33 Millionen Einwohner:innen deren Sprachvielfalt mit 79 verschiedenen Sprachen und Idiomen recht groß ist. „Ghana, als erstes Land Afrikas, erlangte am 6. März 1957 die Unabhängigkeit von Großbritannien“, unterstrich van Dijk, dass es trotzdem noch nicht alle in der Kolonialzeit gelegten Probleme los geworden sei. Anschließend verwies er auf die 300.000 Aidstoten allein in Südafrika, die auch ihn bewegt hätten, sich dort dauerhaft und sesshaft zu betätigen. Um aber im Buch zu zeigen, dass Afrika menschlich und lebendig sei, habe er in der Neuauflage Afrikaner:innen und Menschen mit besonderer Beziehung zu Afrika zu Wort kommen lassen. Dazu gehört auch Maimuna Bojang.
Maimuna Bojang ist Mitglied der Fachschaft Anglistik / Amerikanistik an der Universität Münster.
Selbstbewusste schwarze Deutsche
Die Studentin Maimuna Bojang kam mitten in der Corona-Zeit zum Studieren nach Münster. Im VHS-Forum las sie ihren biografischen Beitrag im Buch. Dabei unterstrich sie, wie schwierig es für Menschen wie sie sei. In Gambia, wo ihre afrikanischen Wurzeln lägen, würde ihr das „Schwarz sein“ abgesprochen. In Deutschland habe sie lange unter dem täglichen Rassismus gelitten und wollte deshalb immer weiß sein. Durch Empowerment sei es ihr gelungen, sich heute als schwarz und deutsch zu sehen, zu empfinden und so zu leben. Unter anderem ist Maimuna Bojang in der Kinderarbeit aktiv. Sie liest zum Beispiel unter dem Dach der Afrikanischen Perspektiven für Kinder zwischen vier und zehn Jahren aus dem Buch „Sulwe“, der oscarprämierten Schauspielerin und Produzentin Lupita Nyong’o.
Dr. Mustapha Diallo aus Wadersloh ist Stellvertretender Vorsitzender der Afrikanischen Perspektiven.
Der afrikanische Blick kommt nicht zur Geltung
Einen aktuellen politischen Bezug brachte Dr. Mustapha Diallo, Stellvertretender Vorsitzender des Vereins Afrikanische Perspektiven und deren Ansprechpartner für Literatur und (Post)Kolonialismus, in die Veranstaltung. Der Autor von „Visionäre Afrikas – Der Kontinent in ungewöhnlichen Portraits“ möchte ein positiveres Bild von Afrika in Europa zeichnen und betonte: „Der afrikanische Blick kommt in Europa nicht zur Geltung.“ Dies traf auf die Unterstützung von Lutz van Dijk, der einwarf: „Es gibt so viele neue Fragen, die nur beantwortet werden können, wenn die Vielfalt der Stimmen zugelassen wird.“
Diallo, der im Senegal Germanistik studiert hat, über ein Stipendium nach Münster kam und schließlich in Paris promovierte, verdeutliche am Beispiel der Ungleichheit: „Europa könnte eine neue Sicht auf Afrika haben. Trotz der häufig mit Waffengewalt durchgesetzten Politik. Trotz der noch nicht erfolgten Befreiung von Gewohnheiten aus der Kolonialzeit. Trotz der vorhandenen strukturellen Gewalt, sei das Ziel, es zu verändern.“
Dieser Waisenjunge, der im Homes for Kids in South Africa lebt, „adoptierte“ van Dijk als Vater.
Positive Entwicklung zeigen
„Ich will mit meinem Buch positive Entwicklungen in Afrika zeigen“, verdeutlichte Dr. Lutz van Dijk abschließend. Er habe aber die Realität im Blick: „Das heißt nicht, dass ich die negativen Entwicklungen nicht sehe!“ Er hoffe aber, dass das Bild von Afrika durch die Stimmen der Schwarzen, die endlich gehört werden müssten, dauerhaft verändert wird – „möglichst überall“. Schließlich sei „Afrika im Aufbruch“– das nachhaltigste Mittel gegen die Klischees vom „schwarzen Kontinent“ seien die Worte der Menschen, die für die Achtung aller Menschen untereinander wichtig wären.
Am Schluss des Abends, bevor es zum Smaltalk beim gemeinsamen Essen ging, stellten die zahlreichen mit Infotischen vertretenden Afrika-Vereinigungen sich dem Publikum in kürzeren (und manchmal langatmigen) Beiträgen vor. Deutlich wurde dabei, dass insbesondere Unterstützung gegen Krieg und Vertreibung, Aufklärung über vergessene Kriege (Beispiel: Sudan) und Hilfe bei Infrastrukturaufbau in Afrika durchaus aus Europa gewünscht sei. Allerdings müssten endlich und vorrangig die noch immer vorhandenen Schäden als Folge des Kolonialismus beseitigt werden.
Amtsgericht billigt Fusion zwischen Preußen und UFC Münster
Ein rund drei Jahre dauernder Fusionsprozess fand nun durch das Amtsgericht in Münster ein alle Seiten zufrieden stellendes Ergebnis. Der Verschmelzungsvertrag, mit dem der Universitäts Futsal Club Münster (UFC) im Sportclub Preußen Münster aufgeht, ist genehmigt. Die Preußen sind in der kommenden Serie damit mit der Sparte Futsal erstklassig. Der UFC hingegen ist nun Teil der Sportgeschichte Münsters.
Mitte Juni feierten die Futsaler des UFC Münster den Aufstieg in die Bundesliga. Dort werden sie aber nach der Fusion als SC Preußen Münster antreten. (Foto: UFC-Facebook / Markus Paletta / Sportfotografie MS)
Zum Auftakt gab es den Fair-Play-Pokal
Deutscher Fußball, dies galt vor 23 Jahren sicherlich noch mehr als heute, war unglaublich diszipliniert, extrem traditionsbewusst, wenig individualistisch, sehr leidenschaftlich, stark engagiert und auf dem Platz hart sowie keinesfalls verspielt. Was in Lateinamerika und auch auf der iberischen Halbinsel in der Halle gespielt wurde, Futsal, war für deutsche Kicker so etwas wie ein Beachkick – vergleichbar mit Frisbeesport.
An der damaligen Westfälischen Universität Münster gab es 2002 aber reisefreudige Kicker, die schon häufiger Hallenfußball gespielt hatten, und die neugierig genug waren, um an einem Turnier mit sprungreduziertem Ball, auf Handball-Tore und ohne Banden zu kicken. Natürlich war das alles bekannt, denn schließlich gab es seit 1989 international geltende FIFA-Regeln für Futsal. Dabei sein ist nicht alles, denn das zu zahlende sportliche Lehrgeld und der sportlich-kulturelle Schock waren schnell ad acta gelegt und die Münsteraner siegten sogar – frisbeelike brachten sie den Fair-Play-Pokal aus Portugal mit in die Domstadt. Organisator und Verantwortlicher für das damalige Team der Uni Münster war übrigens der Hochschulsport-Mitarbeiter Jörg Verhoeven, heute Vorsitzender des Stadtsportbundes Münster (SSB).
Georg von Coelln sorgte für Futsalkurse im Hochschulsport
Besonders Georg von Coelln zog Futsal in den Bann. Auf seine Initiative hin richtete der Hochschulsport Futsalkurse in Münster ein und förderte eine Futsal-Wettkampfmannschaft der Uni. Georg von Coelln blickte auch über den Campus hinaus und gründete mit weiteren Futsal-begeisterteMünsteranern den UFC Münster. Im Januar 2005 offiziell beim Amtsgericht eingetragen schloss es sich dem DFB an. Dessen Regionalverband richtete im selben Jahr mit zehn NRW-Vereinen die erste Westdeutsche Meisterschaft im Futsal aus. Nach drei Monaten stand der erste Westdeutsche Meister fest: der UFC Münster.
Die Erfolgskurve ging weiter steil nach oben. Als größten Erfolg einer deutschen Futsalmannschaft überhaupt, schafften es die Spieler des UFC’s 2005 in den UEFA-Cup. Der UFC gewann so ziemlich alles, was es zu gewinnen gab. Er machte sich auch international einen Namen. 2016 wurden einige UFC-Spieler in die neu gegründete Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes berufen.
Frauen des UFC toppen alles
Aber nicht nur Männer können Futsal spielen, wie die Hallenfußballerinnen des UFC eindrucksvoll bewiesen. Nicht nur aktuell sind sie Deutsche Meisterinnen 2025. Sie gelten als das erfolgreichste deutsche Damenteam überhaupt. Im Pokalschrank des UFC finden sich Trophäen aus Russland, Portugal den Niederlande, wo sie einige erste Plätze holten und weitere Auszeichnungen mitnahmen.
Die Frauen des UFC wurden im Frühjahr 2025 Deutscher Futsal-Meister 2025. (Foto: DFB / Getty Images)
Futsal populär machen
Der UFC-Präsident, offensichtlich bleibt dies ein Amt, dass allein Georg von Coelln ausübte, und die Spieler:innen des Vereins engagierten sich an Schulen im Münsterland, um die dynamische, schnelle und taktisch anspruchsvolle Hallensportart im Münsterland populär zu machen. Inzwischen gibt es einige Vereine in der Domstadt und auch im Umland, die regelmäßig und organisiert Futsal spielen.
Adlerträger in der Futsal-Bundesliga
Passend zur Fusion brachten die Frauen den Deutschen Meistertitel an die Hammer Straße und die Männer, amtierender Meister der Regionalliga West, hatten beim Umzug den Aufstieg ins Oberhaus im Gepäck. Der DFB gab kürzlich bekannt, dass folgende Mannschaften in der kommenden Spielzeit den Titel unter sich ausmachen: FC Liria Berlin, MCH Futsal Club Bielefeld, Hamburger SV, HOT 05 Futsal, Futsal Panthers Köln, SC Preußen Münster (Aufsteiger), SV Pars Neu-Isenburg, YB Balkan Pfarrkirchen (Aufsteiger), Jahn Regensburg und TSV Weilimdorf. Die neuen Preußen-Futsaler profitieren dabei vom Rückzug der Beton Boys München und dem Verzicht der TSG 1846 Mainz auf ein Entscheidungsspiel mit den Münsteranern. Los geht es am ersten September-Wochenende. Die Reserve-Mannschaft der Männer erreichte in der abgelaufenen Spielzeit den dritten Tabellenplatz in der Futsal Westfalenliga.
Tarifverträge machen Ausbildung attraktiv und zukunftsfähig
„Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben verdienen nicht nur deutlich mehr – sie erleben auch eine bessere Ausbildung. Das zeigt nicht nur der jüngste Ausbildungsreport der DGB-Jugend, sondern auch die neue Studie des WSI zur tariflichen Ausbildungsvergütung 2025. Die Botschaft ist klar: Tarifverträge sorgen für faire Bezahlung, gute Bedingungen und starke Perspektiven“, schreibt dieDGB-Jugend Münsterland in einer Pressemitteilung.
Jährlich im Ausbildungsreport der Gewerkschaftsjugend nachzulesen: Auszubildende brauchen gute Rahmenbedingungen und entsprechende Anleitung. (Foto: DGB-Jugend)
„Eine gute Ausbildung fällt nicht vom Himmel. Sie braucht Rahmenbedingungen – und die schafft Tarifbindung“, so Liam Demmke, Jugendbildungsreferent der DGB-Jugend Münsterland. „Tarifverträge sichern nicht nur den Geldbeutel, sondern auch den Alltag im Betrieb: Feedback, Zeit zum Lernen, Respekt und Struktur. Wer dagegen nur die Mindestvergütung zahlt, spart meist auch bei der Ausbildungsqualität.“
Zahlen belegen: Mehr Tarif = mehr Zukunft
Liam Demmke, Jugendbildungsreferent DGB Münster. (Foto: Werner Szybalski)
Die WSI-Studie zeigt: In tarifgebundenen Berufen wie der Pflege (bis zu 1.416 Euro im ersten Jahr), im Bankwesen (1.350 Euro) oder der Metall- und Elektroindustrie (über 1.260 Euro) verdienen Azubis deutlich mehr als etwa im Friseurhandwerk (710 Euro) – knapp über der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung von 682 Euro.
Derzeit ist klar: Ausbildung ist für viele junge Menschen keine Erfolgsstory. Nur ein Drittel der Azubis ist im Wunschberuf gelandet. Fast 15 Prozent verrichten regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten, viele klagen über mangelnde Rückmeldung und schlechte Organisation.
„Wenn wir wollen, dass junge Menschen ihre Ausbildung ernst nehmen und sich mit ihrem Beruf identifizieren, brauchen wir eine Ausbildung, die das auch verdient – mit guten Ausbilder*innen, fairer Bezahlung und Mitbestimmung“, betont Demmke.
Ausbildung ist mehr als Erwerbsarbeit
Der Ausbildungsreport macht deutlich: Ausbildung ist auch ein Ort politischer Sozialisation. Junge Menschen erleben dort Mitbestimmung, erfahren Selbstwirksamkeit – oder eben auch das Gegenteil. Gute Ausbildung in tarifgebundenen Betrieben kann so auch Demokratie stärken – durch Teilhabe und Perspektive.
„Wenn alle studieren, funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Wir brauchen berufliche Bildung – und zwar wohnortnah, wertgeschätzt und gut organisiert. Ausbildung gibt jungen Menschen die Chance, in ihrer Region eine Identität und eine Zukunft zu entwickeln.“, sagt Demmke. „Ohne gute Ausbildung keine Zukunft – und ohne Tarifverträge keine gute Ausbildung. Es ist höchste Zeit, dass wir die duale Ausbildung aufwerten – finanziell, politisch und gesellschaftlich“, so Demmke abschließend.
Extrem rechte Partie „die Heimat“ kommt nach Münster
Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster kündigt für Samstag, den 5. Juli, massive Proteste gegen einen Aufmarsch aus dem Umfeld der extrem rechten Partie „die Heimat“, vormals NPD, an. Die Proteste finden ab 14 Uhr auf dem Aegidiikirchplatz vor dem Oberverwaltungsgericht statt, weitere Kundgebungen entlang der möglichen Route des extrem rechten Aufmarsches sind bereits angemeldet.
Keine nicht-anonyme Grabstätte für SS-Siggi
Hintergrund ist eine Ankündigung von Neonazis aus dem Umfeld der extrem rechten Partei „die Heimat“, am 5. Juli 2025 in Münster zu demonstrieren. Der sogenannte „Freundeskreis Siegfried Borchardt“ will dafür demonstrieren, dass der verstorbene Neonazi Siegfried Borchardt aus Dortmund dort eine nicht-anonyme Grabstätte erhält. Die Stadt Dortmund verweigert dies bislang, um keinen Wallfahrtsort für Neonazis zu schaffen. Das anhängige Gerichtsverfahren liegt aktuell vor dem Oberverwaltungsgericht Münster. Ein Verhandlungstermin ist noch nicht bekannt.
„Wir wissen genau, wer da am 5. Juli in Münster aufmarschiert und um wessen Gedenken es diesen Leute geht: Das sind überzeugte Neonazis, die ihre mörderische Ideologie propagieren wollen“, stellt Bündnissprecher Carsten Peters fest. „Und dem werden wir uns entgegenstellen: Laut, solidarisch und entschlossen.“
Und seine Kollegin Liza Schulze-Boysen ergänzt: „Siegfried Borchardt war aufgrund seiner langjährigen Aktivität in der extremen Rechten für Nazis aus verschiedenen Szenen eine Identifikationsfigur. Diesen Ruf will »die Heimat« nun unbedingt bewahren. Dabei war davon am Ende so viel übrig wie vom selbst inszenierten »Nazikiez« in Dorstfeld: Ein Trümmerhaufen. Borchardt war ein Ewiggestriger und ein notorischer Gewalttäter, der am Ende von den eigenen Kamerad:innen wie ein Maskottchen herumgereicht wurde, obwohl er hauptsächlich damit beschäftigt war, sich mit dem Alkohol selbst zugrunde zu richten. Es gibt nichts, was dieser Mensch hinterlassen hätte, das eine öffentliche Ehrung oder ein Gedenken rechtfertigen würde.“
Kundgebung vor dem Oberverwaltungsgericht
Da „die Heimat“ angekündigt hat, gegen das Oberverwaltungsgericht in Münster zu demonstrieren, hat das Keinen-Meter-Bündnis eine wichtige Kundgebung vor das Gericht gelegt.
Carsten Peters mahnt und demonstriert unermüdlich gegen Rechte. (Foto: szy)
„Unsere Botschaft ist klar: Wenn Neonazis und andere extrem Rechte eine Institution unserer Demokratie unter Druck setzen wollen, stehen wir zusammen und halten dagegen“, macht Peters deutlich. „Wir behalten uns vor weitere Kundgebungen anzumelden, wenn die Route des Naziaufmarsches feststeht. Wir werden wie auch am 31. Mai 2025. in Hör- und Sichtweite der Nazis protestieren.“
Vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Ende Mai, als die Polizei versuchte einen extrem rechten Aufmarsch durchzusetzen und damit scheiterte, mahnt das Bündnis die Polizei bereits bei der Routenplanung zur Verhältnismäßigkeit. „Wir haben am 31. Mai gesehen, wie stark der Gegenprotest in Münster ist und wie schnell der Polizei die Kontrolle über so eine Großlage teilweise entgleiten kann. Am 5. Juli ist die Gefahr, die von der extrem rechten Demo ausgeht, ungleich höher. Dort werden rechte Hooligans, jahrelange Nazikader, Mitglieder krimineller und rechtsterroristischer Vereinigungen und gewaltbereite Jungnazis auflaufen. Diese spontan auf Tuchfühlung an Blockaden und Protesten vorbeizuführen, wäre vollkommen unverantwortlich“, erläutert Schulze-Boysen die Sicht des Bündnisses.
„Wir erwarten am 5. Juli wieder ein starkes Zeichen gegen Rechts in Münster. Und wir erwarten, dass die Polizei verhältnismäßig agiert und die Sicherheit aller Demonstrierenden nicht gefährdet“, so Carsten Peters abschließend.
Dieser Beitrag ist dem Facebook-Post des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“ entnommen und leicht verändert worden!
2016 hat es eine Überschwemmung im Bereich der Kanalstraße gegeben, seitdem nicht mehr. Ich bezweifle die Notwendigkeit einer Regenwasserpumpe Anlage.…
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2016 hat es eine Überschwemmung im Bereich der Kanalstraße gegeben, seitdem nicht mehr. Ich bezweifle die Notwendigkeit einer Regenwasserpumpe Anlage.…