„Ein Rucksack voll Hoffnung“

Engagement für Obdach- und Wohnungslose

Begeistert zeigten sich Stephan Brinktrine, Kandidat der Sozialdemokraten für das Amt des Oberbürgermeisters in Münster, und die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Bürgermeisterin Maria Winkel, nach ihrem Besuch des neuen Cafés „M 20“ auf der Mauritzstraße.

Finja Barkmeyer (v.l.) und Anna von Twickel informierten OB-Kandidat Stephan Brinktrine und Bürgermeisterin Maria Winkel über die Tätigkeit von „Ein Rucksack voll Hoffnung“. (Foto: SPD Münster)

Café für nicht privilegierte Menschen

„Was der Verein »Ein Rucksack voll Hoffnung« hier auf die Beine gestellt hat, ist sehr beeindruckend und dringend notwendig in Münster-Mitte“, so Brinktrine. „Einen solchen Treffpunkt für alle Menschen in Münster haben wir uns immer gewünscht. Wer Unterstützung benötigt, ist hier genau richtig“, erklärte Winkel. Der Verein biete in der neuen Anlaufstelle von einer Tasse Kaffee über einen Computer-Arbeitsplatz bis zu Beratung und Gesprächen alles an, was einsamen, bedürftigen oder obdachlosen Menschen helfen könne, und sei es auch nur ein offenes Ohr. Im Café könnten Menschen sich treffen, Kontakte knüpfen und die diversen Angebote wie zum Beispiel Spielenachmittage in Anspruch nehmen, erklärten die beiden Politiker weiter.

Beeindruckt verließen Stephan Brinktrine und Maria Winkel den Treffpunkt mit dem Versprechen, den Verein auch in Zukunft in seinem Engagement für bedürftige Menschen unterstützen zu wollen.

„Ein Rucksack voll Hoffnung“
Als das Projekt 2014 ins Leben gerufen wurde, gingen alle Helfenden noch zur Schule. Auf dem Schulweg sahen sie täglich, wie Menschen ohne festen Wohnsitz in Münster umherzogen und campierten. In einer kindlichen Naivität fragt man sich in solchen Momenten, welche Geschichte sich hinter jedem dieser Menschen verbirgt. Wie geraten Menschen in solche Notlagen und wieso stecken so viele von ihnen in dieser Situation fest? Eine Idee aus Hamburg, Rucksäcke mit Spenden zu packen und an die Bedürftigen auf der Straße zu verteilen, kam so auch nach Münster.

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