Montagstreffen

Seit dem 6. Januar 2020 lädt die Kommunale Wähler*innen-Vereinigung „Münster Liste bunt und international“ an jedem Montagabend – grundsätzlich um 19.15 Uhr – zu Zukunftswerkstatt-Gesprächen, unseren Montagstreffen, ein. Alle an der lokalen Politik in Münster und Umgebung interessierten Menschen sind willkommen, um auch mit eingeladenen externen Expert*innen über die Vorschläge und Ideen der „Münster Liste bunt und international“ für die zukünftige kommunale Politik in Münster zu diskutieren.

Die Themen

  • 22. Juni, 19.15 Uhr, u.a. Thema: „Pflege ist keine Ware! Privatisierung des Klarastifts stoppen AFAQ e.V. (Moltkestraße 25, 48151 Münster)
  • 29. Juni, 19.15 Uhr, u.a. Thema: „Münsterpass ausweitensozialpolitische Vorschläge für unsere Stadt AFAQ e.V. (Moltkestraße 25, 48151 Münster)

Behandelte Themen

  • 6. Januar „Wohnen ist ein Menschenrecht! (Expert*innen: Wolfgang Bensberg (Verein Stadthaus e.V. / Bündnis für urbane Wohnformen) und Mats Reißberg (LEG-Mieter*innen Initiative Geist)
  • 13. Januar „Vorstellung der Wähler*innen-Vereinigung
  • 27. Januar „Immissionsarme Innenstadt“
  • 10. Februar „Gekommen, um zu bleiben
  • 17. Februar „Vereinsgründung

Was ist eine Zukunftswerkstatt?

Eine Zukunftswerkstatt ermöglicht laut Wikipedia die Einflussnahme auf Öffentlichkeit und Gesellschaft, Beratung von Entscheidern und lässt sich überall dort einsetzen, „wo Menschengruppen Probleme haben, bei denen sie mit herkömmlichen Mitteln nicht weiterkommen“. Erfahrungen zeigen, dass sie für Teilnehmer jeden Alters (von Kindergartenkindern bis Senioren) und jeden Bildungsstandes (von arbeitslosen Menschen ohne Ausbildung bis zu Wirtschaftsmanagern) geeignet ist. Geschätzt wird sie besonders bei Teilnehmer*innen, die wenig Erfahrung mit Prozessen der kreativen Entscheidungsfindung haben.

Die Methode Zukunftswerkstatt wurde von den Zukunftsforschern Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert erarbeitet. Sie soll die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.

Vom Objekt zum Subjekt

Zukunftswerkstätten sind als Gegenprogramm zur staatlichen Planung gedacht und als Projekt zur Ermächtigung von denjenigen, die von Planung betroffen sind. Menschen sollen so vom Objekt der Zukunftsplanung zum Subjekt dieser Planung werden und sich ausgehend vom lokalen Handlungskontext größere Handlungsräume erschließen.